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Einsatz 20 - Notsicherung LKW bei Schneesturm

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Notsicherung eines LKW - "LKW droht umzukippen", lautete die Alarmierung für die Feuerwehren Wurzbach und Oßla am Dienstag um 17.05 Uhr.

Nach anhaltendem Schneefall seit Montagnacht kam Dienstagnachmittag ein kräftiger Wind hinzu, welcher Autofahrer an die Belastungsgrenze brachte.

Eins vorweg: Unter diesen Umständen möchte man sicherlich kein LKW-Fahrer sein.

Letztlich war es eine Täuschung, die den Fahrer des 40 Tonners in den Graben trieb.
Als schon mehrere LKW die Fahrbahn blockierten konnte er weiter fahren und dachte mit diesem Schwung vorbei an den anderen wird das schon. Auf seinen letzten 12 Kilometern bis zum Ziel voll beladen mit Glas für eine nahe Fabrik.
Letztlich rutsche der 40 Tonner von der Fahrbahn gegen einen Baum. Der linke Hinterreifen rutschte auf der Bankette ab, bis die Antriebsachse des Mercedes Actros auf der Straßenkante aufsetzte.

Sämtliche Maßnahmen das Fahrzeug zu sichern oder herauszuziehen wurden nach der Lageerkundung der Führungskräfte vor Ort eingestellt.

Wohlgemerkt war der Fahrer äußerlich unverletzt. Nach einem ruhigen Gespräch merkte man jedoch die Verzweiflung des Fahrers und in was für einem Schlamassel er steckte.
Kurzerhand machte man dem Fahrer klar nicht mehr in den LKW zu steigen, brachte ihn ins Wurzbacher Löschfahrzeug und machte ihm einen warmen Kaffee. Nach und nach konnte dieser per Handy Hilfe über seine Firma holen und es ging langsam vorwärts.

Aber auch das ist Feuerwehr. Egal ob Einsatzsituationen überhaupt die Angelegenheit der Feuerwehren sind oder nicht. Sobald die Funkmeldeempfänger klingeln, versuchen die Einsatzkräfte mit den verfügbaren Hilfsmitteln das zu tun was möglich und nötig ist. Egal, ob es dann die Sicherung eines LKW, die Beruhigung eines LKW-Fahrers oder das Bereitstellen eines heißen Kaffees ist. Er hatte eine Notsituation und die Kameraden aus Oßla und Wurzbach haben geholfen.

Nach Ankunft der Polizei Saale-Orla, welche ebenfalls mehr als genug Arbeit aufgrund der Wetterlage hatte, wurde die Einsatzstelle übergeben und der Einsatz beendet.

Frühzeitig wurden ebenfalls nicht benötigte Einsatzkräfte abgezogen und konnten den Einsatz früher beenden, da man den fünften Tag infolge jeden Tag im Einsatz war.

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